Wetterfeste Faltpavillons kaufen: darauf sollten Sie achten

Bei Wind und Wetter einsatzbereit

In der gewerblichen Nutzung sollen Faltpavillons vor Feuchtigkeit und Regen, vor Wind und vor UV-Strahlen schützen. So erkennen Sie, bevor Sie ein Faltzelt kaufen, ob ein Anbieter seine Ware zurecht mit dem Attribut „wetterfest“ schmückt.

Faltzelte müssen jeder Witterung standhalten

Faltpavillons werden das ganze Jahr über eingesetzt. Deshalb müssen sie besonders robust sein:

  • Sie müssen winterfest sein, denn auch wenn die Schönwettersaison vorbei ist, werden die Faltpavillons eingesetzt – beim Après-Ski, auf dem Weihnachtsmarkt, als Marktzelt oder Promotionstand.
  • Sie müssen witterungsbeständig sein. Der Wetterbericht klärt uns über den Zustand der Atmosphäre heute, morgen und übermorgen auf. Die Witterung hingegen beschreibt das Wetter in einer bestimmten Region über einen längeren Zeitraum. Als flexible Raumlösungen sind Faltpavillons für einen längeren Einsatz auch bei Schlechtwetterperioden gedacht und dürfen unter Dauerbelastung keine Mängel aufweisen.
  • Sie müssen wetterfest sein. Ganz gleich, ob die Sonne brennt oder es regnet, stürmt und schneit: Faltzelte sollen ihre Nutzer effektiv vor unangenehmen Wettereinflüssen schützen.

Wann ist ein Faltzelt wetterfest?

Die folgenden Kriterien muss ein wetterfester Faltpavillon erfüllen:

  • wasserdicht: Feuchtigkeit und Nässe müssen draußen bleiben und dürfen sich auch langfristig nicht auf den Faltzeltstoff auswirken.
  • windstabil: Dabei kommt es zum einen auf die Stabilität des Faltgestells an. Pro‑Tent setzt aus diesem Grund nur Materialien erster Güte ein. So sind die Aluminiumprofile nicht nur von ihrer Formgebung optimal auf die wirkenden Kräfte abgestimmt, auch eine spezielle Aluminiumlegierung zielt auf eine maximale Festigkeit ab. Die hochwertigen Kunststoffverbinder mit einem Glasfaseranteil von 30 Prozent erreichen bei einem geringen Gewicht ebenfalls eine sehr hohe Festigkeit. Zum anderen ist die Reissfestigkeit des Faltzeltstoffs entscheidend.
  • frostbeständig: Sämtliche Materialien des Faltpavillons müssen für einen Dauereinsatz bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geeignet sein.
  • UV-lichtbeständig: Die Zeltdächer und Seitenwände müssen nicht nur UV-beständig sein, sondern sie dürfen auch nicht übermäßig schnell ausbleichen oder andere Beeinträchtigungen aufweisen.

Wasserdichte Faltpavillons: an diesen Normen können Sie sich orientieren

Wenn Sie einen Faltpavillon kaufen, sollten Sie unbedingt sichergehen, dass das Modell wirklich wasserdicht ist. Die Norm ISO 811 (DIN EN 20811:1992) bestimmt den Widerstand von Textilien gegen das Durchdringen von Wasser. Geprüft wird, welchem Wasserdruck eine Oberfläche standhält, bis der dritte Tropfen den Stoff durchdrungen hat. Die europäische Norm EN 343:2003 bezieht sich auf Regenschutzkleidung und orientiert sich am Wasserdruck. Danach ist ein Produkt mit einer Wassersäule ab 800 mm wasserdicht Klasse 2, ab 1.300 mm wasserdicht Klasse 3. Noch strengere Maßstäbe legt die EMPA (Eidgenössische Materialprüfanstalt) in St. Gallen (Schweiz) an: Erst ab einer Wassersäule von 4.000 mm stuft sie Funktionsmaterial als wasserdicht ein. Pro‑Tent Stoffe verfügen über eine Wassersäule von 10.000 mm.

Wasserabweisend reicht nicht aus für einen Faltpavillon

Sie kennen das von Schuhen: Mit einer einfachen Imprägnierung macht man Textilien oder andere Materialien wasserabweisend. Wenn ein Faltzelt nur als wasserabweisend, nicht aber als wasserdicht gekennzeichnet ist, sollten Sie die Finger davonlassen. Denn wasserabweisend endet da, wo wasserdicht erst beginnt – bei einer Wassersäule von 800 mm.

Weitere Entscheidungshilfen für den Kauf wasserdichter Faltzelte

Um herauszufinden, ob ein Faltpavillon auch Dauerregen standhält, sollten Sie sich die gesamte Verarbeitung genau anschauen. Denn neben der Wasserdichte des verwendeten Stoffes gilt es vor allem die Nähte zu prüfen. Diese müssen mindestens mit einem Nahtabdichtungsband versehen sein. Noch besser ist, wenn der verwendete Faden ebenfalls wasserabweisend ist. Zu guter Letzt kommt es auch auf einen perfekten Dachschnitt mit einem gleichmäßigen Gefälle an. Das sieht nicht nur toll aus, sondern verhindert auch, dass sich Wassersäcke bilden. Blendenspanner unterbinden diese Gefahr zusätzlich. Wer es nicht nur wasserdicht, sondern auch winddicht mag, ist mit unserem Premium-Faltzelte Pro‑Tent MODUL 4000 mit seinem patentierten Omegaprofil bestens beraten. Da die Seitenwände direkt in die Systemnut eingezogen werden, schließen die Pavillons absolut wasser- und winddicht ab.
Wie ernst es ein Anbieter mit dem Attribut „wetterfest“ meint, erkennen Sie auch am Zubehör: Sind Vordächer, Regendachrinnen, wasserdichte Seitenwände und schwere Gewichtsplatten erhältlich, spricht einiges dafür, dass Ihnen Ihr neues Faltzelt bei Wind und Wetter Freude bereitet. Abspannsets gehören aus Sicherheitsgründen auf jeden Fall zur Standardausrüstung.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema wetterfeste Faltzelte

Für Faltpavillons im Outdoor-Bereich gelten prinzipiell dieselben Maßstäbe wie für Campingausrüstungen. Die Angaben schwanken zwischen 1.500 und 5.000 mm. Auch im Dauereinsatz reichen in der Regel 3.000 bis 4.000 mm aus. Wie wasserdicht der Pavillon ist, hängt entscheidend von der Spannung des Faltzeltstoffs ab. Ist die Spannung dank der Konstruktion des Pavillons hoch, kann man sich auch mit einer geringeren Wassersäule zufriedengeben. Zum Vergleich: Ein Regenschirm hat eine Wassersäule von etwa 400 mm. Die wirklichen Schwachpunkte sind die Nähte. Bei Pro‑Tent wird für wasserdichte Nähte ein wasserabweisender Faden eingesetzt und die Naht wird anschliessend mit einem Nahtabdichtungsband wasserdicht gemacht. Die Outddoor-Stoffe von Pro‑Tent weisen eine einseitige PU-Beschichtung auf und haben eine Wassersäule von 10‘000mm. Eine Teleskop-Feder sorgt zu jedem Zeitpunkt für eine ideale Dachspannung.

Wird ein Faltzeltstoff als wasserabweisend gekennzeichnet, bedeutet das lediglich, dass Wasser nicht ungehindert in den Stoff eindringen kann, sondern abperlt. Mit einem Imprägnierspray lässt sich dieser Effekt erreichen. Allerdings ist damit nicht gesagt, dass der Stoff auch wasserdicht ist, also auf Dauer kein Wasser ins Innere des Faltpavillons dringt. Gemessen wird jeweils der Wasserdruck, dem der Stoff standhält, bis sich drei Tropfen im Inneren zeigen. Die Wassersäule liegt bei wasserabweisenden Materialien bei bis zu 800 mm. Alles, was darüber liegt, ist wasserdicht. In Deutschland gilt 1.500 mm als guter Wert, um dauerhaft vor Regen geschützt zu sein. Alle Pro‑Tent Faltzelte sind wasserabweisend und auch wasserdicht.

Grundsätzlich sollte man auf jeden Fall die Wetterentwicklung im Auge behalten und sich gegebenenfalls im Vorfeld bei der Unwetterzentrale über die allgemeine Wetterlage informieren. Im Zweifelsfall empfehlen wir, das Faltzelt abzubauen. Bei aufkommendem Wind kann es mittels Gewichtsplatten fixiert werden. Nimmt die Windstärke zu, muss es mit einem Spannset an allen vier Dachecken zusätzlich abgespannt werden, um Schäden am Faltgestell zu verhindern. Nur so steht das Faltzelt sicher und wird nicht beschädigt. Zudem ist wichtig, dass es bei viel Wind möglichst wenig Angriffsfläche bietet: Alle Seitenwände sollten komplett montiert oder komplett demontiert werden. Gefährlich sind vor allem heftige Windböen. Die Faltzeltkonstruktionen von Pro‑Tent sind bei richtiger Befestigung wind- und wetterfest bis Windstärke acht. Eine spezielle Feder in der Dachkonstruktion fängt den Druck von heftigen Windböen ab und verhindert so Schäden an der Aluminiumkonstruktion. Die Stoffdächer und -wände sind trotz ihres geringen Gewichtes extrem reißfest. Sollte es trotzdem mal zu Schäden kommen, helfen Sollbruchstellen, den Schaden möglichst gering zu halten – auch für den Geldbeutel.

Viele Versicherer schließen das Sturmrisiko – ebenso wie Diebstahl – explizit aus. Auch Schäden durch Regen, Hagel und Blitzschlag sind in der Regel nicht abgedeckt. Vorsicht bei Versicherungen gegen Sturmschäden: Sie zahlen erst ab Windstärke acht, also bei einer Windgeschwindigkeit von mehr als 62 Kilometern pro Stunde. Klären Sie im Zweifelfall mit Ihrer Versicherung ab, ob und wie Ihr Faltzelt versichert ist.

Wasserdichte Faltzelte im Überblick

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